Geschichte der Lackiererei

Auf einem alten Dreiseitenhof baute Autolackierermeister Helfried Michel von 1979 bis 1987 eine ehemalige Scheune zur Werkstatt um. Im Oktober 1987 konnte der Jungunternehmer seine eigene Werkstatt für Lackierarbeiten eröffnen.

Dort wo sich seit 28 Jahren die Autolackiererei Michel in Cotta nahe Pirna befindet, wurde früher Landwirtschaft betrieben.

Drei Jahre später fiel die Mauer und Helfried Michel musste sich neu orientieren. Mit zwei Meistertiteln als Maler und Fußbodenleger, sowie für Autolackierung erkannte H. Michel die Zeichen der Zeit.

Lackiererei Michel Cotta Luftbild

Lackiererei Michel Cotta Luftbild

“Die Leute brachten weniger Fahrzeuge zum Lackieren, denn viele kauften sich neue Autos”, erinnert er sich. Folglich wurde auf den Bereich Autolackierung gesetzt und als eine der ersten Autolackierereien in der Region vergrößerte Helfried Michel 1990/91 seine Werkstatt. Gleichzeitig wurde die technische Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht.

Lackiererei Michel Cotta Trabant

Lackiererei Michel Cotta Trabant

Aktuelles Know-how ist auch bei den Mitarbeitern wichtig, die bis heute regelmäßig an technischen Lehrgängen und Weiterbildungen teilnehmen. Ebenso wie Helfried Michel, der stets hinzulernt und sein Spektrum vergrößert.

Mittlerweile sind die Mitarbeiter auf einer Werkstattfläche von 600 Quadratmetern und verschiedenen Ebenen tätig.

Seit Längerem gehört es zur Lackiertätigkeit, dass mit umweltfreundlichen Wasserlacken gearbeitet wird. Auch mit Spotrepair und Chrom- und Effektlackierung werden moderne Technologien eingesetzt. Oftmals ist es möglich, mit Spotrepair die Lackierarbeiten auf einen kleinen Bereich der Schadstelle zu beschränken. Eine großflächige Behandlung ist in diesen Fällen nicht notwendig. Das spart nicht nur Material und Zeit, sondern schont zudem den Geldbeutel des Kunden.

Im Januar 2007 hat Helfried Michel die Werkstatt um eine separate Sandstrahlerei erweitert. Sie wird unter anderem in der Oldtimeraufarbeitung eingesetzt. Bei dieser Methode wird der Altlack, wenn nötig, komplett entfernt, um versteckte Risse und Löcher oder Spachtelstellen zu erkennen. Erst wenn die Schadstellen fachgerecht verschweißt oder durch neue Baugruppen ersetzt sind, wird mit der Neulackierung begonnen. Die Sandstrahlerei ist selbstverständlich auch bei allen anderen Fahrzeugen von Vorteil. Erst,  wenn die entsprechenden Stellen im Reparaturbereich metallisch blank sind, kommt ein neuer Farbaufbau auf das Bauteil.

Außerdem werden in der Autolackiererei Michel auch kleinere Spenglerarbeiten  fachgerecht ausgeführt. Größere Spenglerarbeiten oder das Einsetzen von Baugruppen werden in guter Zusammenarbeit mit den umliegenden Autohäusern ausgeführt.

Eine weitere Angebotsschiene ist die Bearbeitung von Industrieteilen. Aus einem Einzugsgebiet von rund 40 Kilometern liefern verschiedene Firmen ihre Teile, die mit elektrostatischen Airlesgeräten beschichtet werden. Der Vorteil: Es entsteht kein Farbnebel und auch kritische Stellen, etwa an der Rückseite des Bauteiles, werden gut erreicht. Die Farbteilchen sind elektrostatisch aufgeladen und werden vom zu beschichtenden Teil angezogen.

Ein drittes Arbeitsfeld besteht im Bereich der Werbung. Dies umfasst  individuelle Schilder und Beschriftungen,  Werbeanlagen für den Innen- und Außenbereich und die Verfügbarkeit  einer Vielzahl von Werbemitteln. Zu nennen sind Beschriftungen aller Art, Textildruck, Siebdruck, Leuchtwerbeträger, Planen und Flockdruck auf Textilien. Auch professionelle Fahrzeugbeschriftungen mit speziellen Folien, die sich durch eine lange Haltbarkeit auch Farbechtheit auszeichnen, werden angefertigt. Dabei wird – wie auch in den anderen Bereichen – jeder Kundenwunsch individuell berücksichtigt.